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Matthias Erzberger (1875 - 1921) -

Reichsminister in Deutschlands schwerster Zeit

„Matthias Erzberger (1875-1921) – Reichsminister in Deutschlands schwerster Zeit“, eine von Günter Randecker konzipierte Wanderausstellung, die zuerst in Rastatt in der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte gezeigt wurde und bereits in 30 weiteren Orten von Biberach bis Berlin zu sehen war, macht Station in Schwäbisch Gmünd, vom … bis …

26 Schautafeln illustrieren Leben, Wirken und Schicksal von Matthias Erzberger mit Titeln wie: „Der gute Geist von Buttenhausen“; „Lehrer, Redakteur, Schriftsteller ('Säkularisation'), Arbeiter- und Handwerkersekretär“; „Reichstagsabgeordneter für Biberach-Waldsee-Leutkirch-Wangen 1903 - 1921“; „Edelstein von Biberach“; „Krieg“; „Waffenstillstand“; „Frieden 1917/18 – Demokratie 1919/21“; „Die Erzbergersche Reichsfinanzreform – ein Jahrhundertwerk“; „Erzberger – Helfferich“; „Der Bad Griesbacher Mord“; „Erzberger-Straßen in Deutschland“.

Schwerpunkt der Ausstellung bilden Erzbergers Friedensaktivitäten: 1917 – Initiierung der Friedensresolution des Reichstages; 1918 – Unterschrift unter dem Waffenstillstandsvertrages; 1919 – Befürwortung des Versailler Friedensvertrages.

Mit seinem Engagement als Friedenspolitiker hatte Erzberger - als Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie – dazu beigetragen, dass die Einheit Deutschlands in Freiheit gewahrt blieb. Auch unter der freiheitlichen Weimarer Reichsverfassung vom 11.8.1919 steht Erzbergers Name.

Geboren am 20.9.1875 in Buttenhausen (heute: Stadtteil von Münsingen) durchlief der katholische Schneidersohn folgende Stationen: Lehrer-Aspirant und Präparand in Schwäbisch Gmünd (1889/91); katholisches Lehrerseminar in Saulgau (1891/93); Volksschullehrer in Marbach bei Herbertingen, Göppingen und Feuerbach bei Stuttgart; Redakteur des „Deutschen Volksblatts“ in Stuttgart; Mitinitiator der katholischen Arbeiterbewegung (christliche Gewerkschaften); Reichstagsabgeordneter der katholischen Zentrumspartei; Staatssekretär; Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission; Reichsfinanzminister und Vizekanzler. Am 26. August 1921 wurde Matthias Erzberger, „Reichsminister in Deutschlands schwerster Zeit“ (wie auf der Gedenktafel an seinem Buttenhausener Geburtshaus von 1927 bis 1933 stand) von zwei Mitgliedern der rechtsextremistischen „Organisation Consul“ bei Bad Griesbach im Schwarzwald ermordet.

Das 1933 von den Nazis zerstörte Marterl ist im Rahmen der Ausstellung ebenso zu sehen wie der Originalstuhl, auf dem Matthias Erzberger in der Brauereigaststätte zum „Grünen Baum“, dem „Vatikan von Biberach“, einst Platz nahm im Kreise seiner Gesinnungsfreunde. Gezeigt wird auch das Fahndungsplakat „Mord Erzberger!“, das 1921 vom Württembergischen Landespolizeiamt in Stuttgart verbreitet wurde.

4 Fahnen mit Motiven zu Leben und Wirken Erzbergers umrahmen die Ausstellung.

Eine Publikation wird ebenfalls vorgelegt: „Matthias Erzberger - Vom Konkursverwalter des Kaiserreichs zum Wegbereiter der Demokratie“. Autoren sind: Michail Krausnick und Günter Randecker.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 28.05. spricht Günter Randecker über die Bedeutung Matthias Erzbergers sprechen. Einführung durch Stadtarchivar Dr. David Schnur.

Am 3.06. findet eine Führung durch die Ausstellung, sowie die Aufführung des Films "Das Attentat auf Matthias Erzberger" statt.

Kooperation zwischen VHS und Stadtarchiv


Kurs-Nr.:
K100190
Beginn:
Di. 28.5.19, 08:00 - 21:00 Uhr
Dauer:
33 Tage
Kursort:
VHS am Münsterplatz, Foyer
Münsterplatz 15
73525 Schwäbisch Gmünd
Gebühr:
0,00 €

Datum
28.5.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
29.5.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
31.5.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
1.6.19
Uhrzeit
09:00 - 12:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
3.6.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
4.6.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
5.6.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
6.6.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
7.6.19
Uhrzeit
08:00 - 21:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer
Datum
8.6.19
Uhrzeit
09:00 - 12:00 Uhr
Straße
Münsterplatz 15
Ort
GD, Münsterplatz, Foyer

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